Die Steuererklärung ist ein Leid, das sich jedes Jahr aufs Neue wiederholt. Egal ob Existenzgründer oder Geschäftsführer eines Großkonzerns – von dieser auferlegten Pflicht des Staats kann man sich nicht befreien. Während manche Menschen auf den Steuerberater zurückgreifen, um die unliebsame Aufgabe in Angriff zu nehmen, stellt dies für andere keine Option dar.

Die Unterstützung des Experten stellt nämlich eine zusätzliche Belastung dar, die sich nicht jeder leisten kann. Glücklicherweise haben sich in den letzten Jahren immer mehr Anbieter auf die Bereitstellung von Steuerprogrammen spezialisiert. Eine solche Software führt den Verbraucher Schritt für Schritt durch die lästige Prozedur und stellt eine enorme Arbeitsentlastung dar.

Die Entwicklungen zeigen, dass sich der Trend immer stärker von der Papierform abwendet und die digitalen Plattformen immer mehr im Kommen sind. Doch lohnen sich Steuerprogramme wirklich oder verkörpern sie einen unnötigen Luxus?

Was ist eine Steuersoftware?

Hinter dem Begriff “Steuersoftware” verbirgt sich ein Programm, das die jährliche Steuererklärung in den digitalen Raum befördert. Sie nehmen die Kunden beim fachlichen Kauderwelsch des Steuerrechts an die Hand und lotsen durch die komplizierten Prozesse. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Varianten herausgebildet:

  • Desktopversionen
  • Browserprogramme
  • Apps

Die unterschiedlichen Kategorien besitzen individuelle Vor- und Nachteile, die individuell abgewägt werden sollten. 

Wer profitiert wirklich von einer Steuersoftware?

Das Steuerrecht ist oft undurchschaubar und stellt den Otto Normalverbraucher vor eine große Herausforderung. Laien, die keine Berührungspunkte mit der Finanzwelt besitzen und von den Fachbegriffen und Pflichten keine Ahnung haben, sollten unbedingt auf eine Steuersoftware zurückgreifen. Denn so anstrengend und nervenaufreibend die Steuererklärung auch ist, eine korrekte und clevere Durchführung birgt ein großes Sparpotenzial: Im Durchschnitt werden 937 Euro an Steuern zurückerstattet. 

Während sich ein solches Programm für reguläre Arbeitnehmer weniger eignet, profitieren in erster Linie selbstständige von einer solchen Investition. Vor allem für KMUs kann sich die Anschaffung lohnen, da sich die Kosten um ein Vielfaches senken lassen und die Kassen mit Rückzahlungen gefüllt werden können. Nichtsdestotrotz sollten große Unternehmen und Global Player eher auf die Unterstützung eines spezialisierten Steuerberaters setzen. 

Die Kostenfrage

Für viele Interessierte spielen die Kosten eine übergeordnete Rolle. Die Ausgaben müssen auf ein Minimum reduziert werden, um den größten wirtschaftlichen Erfolg zu verzeichnen. Denn auch wenn es sich nur um kleine Investitionen handelt, kann sich eine Vielzahl an Kosten zu einer großen Summe anhäufen. 

Aktuell existiert eine Vielzahl an Anbieter, die sich auf den Vertrieb der eigenen Steuersoftware spezialisiert haben. Infolgedessen gibt es eine gewisse Spannbreite von Preiskategorien. In der Regel muss man allerdings mit Ausgaben in Höhe von 15 bis 40 Euro rechnen. Übersteigt diese Summe die eigenen Kapazitäten, kann man das Programm smartsteuer mit Gutschein günstiger erhalten. Die Coupons lassen sich im Internet finden und sind eine tolle Möglichkeit, um Geld zu sparen. 

Darüber hinaus ist es möglich, zunächst auf die Basisversion der Steuerprogramme zu setzen und die Funktionsvielfalt auf die Probe zu stellen. Oftmals sind die grundlegenden Angebote völlig ausreichend, um die eigene Steuererklärung zu bewerkstelligen. 

Die Qual der Wahl – Kaufkriterien für die Steuersoftware

Da die Verbraucher oftmals vor der Qual der Wahl stehen, sollte man sich auf ausgewählte Faktoren konzentrieren, um sich für einen Anbieter zu entscheiden:

  • Benutzerfreundlichkeit: Die Anwendung sollte sich problemlos bedienen lassen und ein übersichtliches Design besitzen. Da die Software hauptsächlich von unerfahrenen Usern genutzt wird, muss das Programm verständlich sein. Die Steuertipps und Erläuterungen müssen in angemessener Sprache und mit anschaulichen Beispielen ausgearbeitet worden sein. 
  • Service und Support: Es sollte selbstverständlich sein, dass sich der Verbraucher bei Fragen an einen Kundensupport oder an eine kostenlose Hotline wenden kann. Die Unterstützung sollte hilfreich und kundenorientiert sein. 
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Kosten sollten in einem gebührenden Verhältnis zum Funktionsumfang stehen. Zusatzangebote, Formulare, Steuertipps und Erklärungen sind ein absolutes Muss!

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