Luxusuhren als Anlageobjekt entwickeln in Zeiten negativer Zinsen und der durch Anleihenkäufe der Zentralbanken befeuerten Geldschwemme mehr und mehr an Charme. Bei der Beurteilung, ob eine Uhr das Potenzial zur langfristigen Wertsteigerung aufweist, spielen nicht nur die technischen Qualitäten eine Rolle. 

Der Markt für Luxusuhren unterscheidet sich maßgeblich von dem herkömmlicher Wertpapiere, er ähnelt eher dem Umschlagplatz für Oldtimer mit seinen oft unberechenbaren Komponenten. Neue Uhren stehen im Fokus, ihr Erwerb ist jedoch mit langen Wartezeiten verbunden. Deshalb bieten gebrauchte Vintage-Uhren wie die Pepsi Rolex, die auf Chrono24.de oder ähnlichen Plattformen angeboten werden, eine realistische Option, um gewinnbringend ins Portfolio aufgenommen zu werden.

Das Potenzial einer Luxusuhr als Wertanlage

Der jährliche weltweite Umsatz, der mit Luxusuhren erzielt wird, beläuft sich inzwischen auf Milliardenhöhe. Immer mehr Käufer haben dabei auch eine Rendite im Sinn und betrachten Uhren als Geldanlage. Besonders exklusive und limitierte Uhren besitzen ein ansehnliches Potenzial zum Wertzuwachs. 

Bei der Betrachtung des Wertsteigerungspotenzials sind einige Prämissen hilfreich:

Kriterien für den Kauf einer Luxusuhr als Investment

Bei einem Investment in Luxusuhren kann ein schneller Wertzuwachs nicht erwartet werden. Dieser ist eher auf einen langfristigen Horizont angelegt. Allerdings erleiden Luxusuhren keinen nennenswerten Verlust. Deshalb eignet sich eine Anlage besonders für Krisenzeiten.

Hersteller & Marke

Die Marke und die Reputation des Herstellers sind von entscheidender Bedeutung. Es sind vor allem die Manufakturen aus der Schweiz und mit Abstrichen aus Deutschland, die Gewinne versprechen und liefern. 

Limitation & Auflage

Je geringer die Auflage, desto größer ist die Nachfrage! Dadurch gewinnt eine Uhr an Interesse als Investment. Limitierte Ausführungen sind ein maßgeblicher Faktor, da sie schon ab Produktion eine Stückzahlbegrenzung anzeigen und die Exklusivität unterstreichen.

Gehäuse & Materialien

Materialien wie Platin, Gold, Bronze oder Titan stellen eine Besonderheit dar, die sich im Preis ausdrückt. Trotzdem sollte ein genauer Blick auf die Verarbeitung gelegt werden. Echte Luxusmarken heben sich dabei signifikant von der breiten Masse ab.

Komplikationen & Kaliber

Besondere Features wie Mondphase oder Weltzeit und hochwertige Kaliber werten eine Uhr auf, sofern sie denn schon erfolgreich erprobt wurden. Das gilt auch, wenn die Uhr mittels exzellenter Handwerkskunst gefertigt wurde. 

Eingearbeitete Gravuren, Emaillearbeiten und Dekorationen können den Wert einer Uhr zusätzlich steigern.

Das Design

Der Anleger sollte nur Stücke erwerben, welche ihm auch gefallen. Form und Gestalt des Objekts sollten auch in einigen Jahren noch angesagt sein.

Dokumente

Je vollständiger die Historie einer gebrauchten Luxusuhr ist, desto positiver kann der zukünftige Wertzuwachs eingeschätzt werden. Dabei stellen das Herstellerzertifikat, die Garantieerklärung eines offiziellen Konzessionärs sowie die Lieferbox im Originalzustand wichtige Kriterien dar. Dokumente aus dem asiatischen Raum sind mit Vorsicht zu betrachten.

Tipps für Kapitalanleger

Die Marktwertbeurteilung ist aus Sicht des Anlegers, ungeachtet der technischen und ideellen Eigenschaften einer Uhr, ein wichtiger Faktor. Ähnlich Aktien unterliegt der erzielte Preis auch bei Uhren temporären Schwankungen. Folgende Aspekte sind zu berücksichtigen:

Auswahl des Marktplatzes

Uhrenmärkte sind weder transparent noch homogen. Zudem sind selten alle verfügbaren Informationen eingepreist. Ein Investment hängt entscheidend vom Timing ab. Große Auktionshäuser mit einer zahlungskräftigen Klientel sind derzeit die renommiertesten Marktplätze. Sie öffnen allerdings der Manipulation Tür und Tor, da Absprachen an der Tagesordnung sind. Zudem existieren Premium-Märkte, auf denen bestimmte Käufer bereit sind, Preise weit über dem Marktwert zu bezahlen.

Bewertung einer Luxusuhr

Gebrauchte Luxusuhren sind im Laufe der Zeit der Abnutzung und diversen Reparaturen ausgesetzt. Nur diejenigen Modelle, die mit Originalteilen am Laufen gehalten werden, versprechen hohe Renditen. 

Die fairen Preise von Uhren lassen sich im Gegensatz zu Wertpapieren nicht mit der Barwertmethode ermitteln. Mitunter gibt es rational nicht erklärbare Schwankungen, weshalb mit Abschlägen kalkuliert und mit klaren Limits beim Einkauf gearbeitet werden muss. Ein Blick auf die Werthistorie gibt entscheidende Hinweise. 

Steuern

Das Finanzamt bleibt beim Uhreninvestment nicht außen vor. Wer das erworbene Objekt als Privatmann länger als ein Jahr hält, dessen Gewinn bleibt steuerfrei. Wird die Höhe der Gewerblichkeit überschritten, unterliegen die Gewinne der Gewerbesteuer als Kleingewerbe. Wer mehr als 17.500 Euro jährlich umsetzt, der muss zusätzlich Umsatzsteuer abführen.

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