Kirchensteuer Rechner

Berechnen Sie Ihre Abgaben an die Kirche

Bruttolohn (Monat)
Bei Angestellten: Das Bruttogehalt. Bei Selbstständigen: Der Gewinn vor Steuern. Dies dient als Basis zur Berechnung der Einkommensteuer und somit der Kirchensteuer.
Bundesland
In Bayern und BW beträgt der Satz 8%, in allen anderen Bundesländern 9%.
Anzahl Kinder (Freibetrag)
Kinderfreibeträge
0
Kinder senken die Kirchensteuer enorm! Anders als bei der normalen Lohnsteuer wirken sich Kinderfreibeträge bei der Kirchensteuer direkt mindernd aus.
Kirchensteuer
-- €
pro Monat
Dieser Betrag wird als Zuschlag zur Lohn-/Einkommensteuer erhoben und an die Religionsgemeinschaft abgeführt.
Jahresbelastung -- €
Basis (fiktive Steuer) -- €
Die Kirchensteuer berechnet sich aus der festgesetzten Steuer. Bei Kindern wird diese Basis jedoch fiktiv gesenkt, wodurch Sie weniger zahlen.
Steuersatz 9 %
Infos zur Kirchensteuer

Berechnungsgrundlage

Die Kirchensteuer ist eine "Steuer auf die Steuer". Sie beträgt 8-9% Ihrer Lohn- bzw. Einkommensteuer, nicht Ihres Einkommens.

Angestellt vs. Selbstständig

Angestellte zahlen sie monatlich mit der Lohnabrechnung. Selbstständige zahlen sie quartalsweise per Vorauszahlung, basierend auf dem Jahresgewinn.

Steuerlich absetzbar

Die gezahlte Kirchensteuer können Sie vollständig als Sonderausgabe geltend machen. Das mindert Ihre Einkommensteuerlast wieder etwas.

*Haftungsausschluss: Vereinfachte Berechnung basierend auf einer Steuerschätzung (Steuerklasse 1/4). Individuelle Abweichungen (z.B. weitere Werbungskosten) möglich.

Details zur Kirchensteuer Berechnung

In Deutschland ist die Kirchensteuer eine wichtige Finanzierungsquelle für die christlichen Religionsgemeinschaften. Wer Mitglied einer staatlich anerkannten Kirche ist, zahlt einen prozentualen Anteil seiner Einkommensteuer als Kirchensteuer. Unser Kirchensteuer Rechner oben ermöglicht es Ihnen, diesen Betrag basierend auf Ihrem Gehalt und Ihrem Wohnort präzise zu ermitteln.

Steuer-Tipp: Die Kirchensteuer wird vom Finanzamt automatisch erhoben, kann aber im Gegenzug als Sonderausgabe in Ihrer Steuererklärung geltend gemacht werden. Dies reduziert Ihr zu versteuerndes Einkommen und sorgt für eine teilweise Rückerstattung.

Wie wird die Kirchensteuer berechnet?

Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum wird die Kirchensteuer nicht auf das Bruttogehalt, sondern auf die festgesetzte Einkommensteuer (bzw. Lohnsteuer) berechnet. Unser Rechner oben nutzt zwei wesentliche Faktoren:

Der Steuersatz (8 % oder 9 %) Abhängig von Ihrem Bundesland werden entweder 8 % (Bayern, Baden-Württemberg) oder 9 % (alle anderen Bundesländer) Ihrer Lohnsteuer fällig.
Kinderfreibeträge Auch wenn Kinderfreibeträge die Lohnsteuer oft nicht direkt senken, werden sie bei der Berechnung der Kirchensteuer fiktiv abgezogen, was die Belastung spürbar mindert.

Besonderheiten: Kappung und Mindestkirchensteuer

In vielen Bundesländern gibt es Regelungen zur Kappung. Das bedeutet: Ab einer gewissen Einkommenshöhe wird die Kirchensteuer auf einen festen Prozentsatz des zu versteuernden Einkommens (z. B. 3 %) begrenzt. Dies verhindert eine überproportionale Belastung von Spitzenverdienern. In einigen Regionen existiert zudem eine Mindestkirchensteuer, die fällig wird, sobald die Einkommensteuer eine bestimmte Grenze überschreitet.

Wichtige Faktoren für Ihre Kirchensteuerlast

  • Konfession: Nur Mitglieder der evangelischen oder katholischen Kirche (sowie einiger kleinerer Gemeinschaften) sind steuerpflichtig.
  • Wohnortprinzip: Maßgeblich für den Steuersatz ist das Bundesland Ihres Erstwohnsitzes, nicht der Ort Ihres Arbeitgebers.
  • Einkommenshöhe: Da die Kirchensteuer ein Annex zur Einkommensteuer ist, steigt sie progressiv mit Ihrem Verdienst an.

Häufige Fragen zur Kirchensteuer

Muss ich Kirchensteuer auf Kapitalerträge zahlen?
Ja, sofern Sie kirchensteuerpflichtig sind, fällt auch auf die Abgeltungsteuer für Zinsen oder Dividenden Kirchensteuer an. Banken führen diese meist automatisch an das Finanzamt ab.
Wie kann ich die Zahlung der Kirchensteuer beenden?
Die Steuerpflicht endet mit dem Kirchenaustritt. Dieser muss beim zuständigen Standesamt oder Amtsgericht erklärt werden. Die Steuerpflicht endet in der Regel mit Ablauf des Monats, in dem der Austritt erklärt wurde.
Was passiert bei konfessionsverschiedenen Ehen?
Gehören Ehegatten unterschiedlichen Kirchen an, wird die Kirchensteuer meist halbiert und den jeweiligen Kirchen zugeordnet. Gehört nur ein Partner einer Kirche an, wird unter Umständen ein besonderes Kirchgeld erhoben.