Rentenpunkte Rechner
Berechnen Sie Ihre bisher gesammelten Entgeltpunkte
Arbeitsjahre: Punkte = (Jahreseinkommen ÷ Durchschnittsentgelt) × Jahre.
Kinder: Für Geburten vor 1992 werden 2,5 Punkte, ab 1992 pauschal 3,0 Punkte angerechnet.
Ausbildung: Fachschulzeiten können wertsteigernd wirken (max. 0,75 Pkt/Jahr).
Rentenpunkte berechnen: So funktioniert die Rentenformel
Die gesetzliche Rente in Deutschland basiert auf dem Prinzip der Beitragsbezogenheit. Wer mehr verdient und länger einzahlt, sammelt mehr Rentenpunkte (offiziell: Entgeltpunkte) und erhält später eine höhere Altersrente. Mit unserem Rentenpunkte Rechner können Sie ermitteln, wie viele Punkte Sie pro Jahr sammeln und wie hoch Ihre voraussichtliche Rente ausfällt.
Was sind Rentenpunkte (Entgeltpunkte)?
Rentenpunkte sind die Maßeinheit für Ihre spätere Rente. Ihr jährliches Bruttoeinkommen wird ins Verhältnis zum Durchschnittsentgelt aller Versicherten gesetzt. Unser Rechner oben nutzt dafür die aktuellen Kenngrößen:
Die Rentenformel einfach erklärt
Die monatliche Bruttorente ergibt sich aus der Multiplikation Ihrer gesammelten Punkte mit dem aktuellen Rentenwert. Die Formel lautet:
Monatliche Rente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor × Rentenwert
- Entgeltpunkte: Die Summe aller über das Erwerbsleben gesammelten Punkte.
- Zugangsfaktor: Berücksichtigt Abschläge bei früherem Renteneintritt oder Zuschläge bei späterem Beginn.
- Rentenartfaktor: Bestimmt die Art der Rente (z. B. Altersrente = 1,0).
Möglichkeiten zur Steigerung Ihrer Rentenpunkte
Neben dem klassischen Erwerbseinkommen gibt es weitere Zeiten, in denen Sie Rentenpunkte sammeln können, die oft unterschätzt werden:
- Kindererziehungszeiten: Für Kinder, die nach 1992 geboren wurden, werden bis zu 3 Jahre (ca. 3 Punkte) angerechnet.
- Pflege von Angehörigen: Wer Angehörige zu Hause pflegt, kann unter bestimmten Voraussetzungen Rentenpunkte gutgeschrieben bekommen.
- Freiwillige Beiträge: Selbstständige oder nicht versicherungspflichtige Personen können freiwillig in die Rentenkasse einzahlen.
- Ausbildungszeiten: Schul- und Studienzeiten werden zwar nicht mehr direkt mit Punkten bewertet, können aber für die Erfüllung von Wartezeiten wichtig sein.